Sick Of It All

Für Sick Of It All ist Älterwerden nicht gleichbedeutend damit, leiser und milder zu werden – das Gegenteil trifft auf die Punk und Hardcore Legende aus New York zu, die 1986 gegründet wurde und den Begriff New York Hardcore maßgeblich prägte. Dabei stehen sie wie kaum eine andere Band für für eine positive Haltung und ihre energiegeladenen Live-Shows, die sie regelmäßig um den Globus touren lassen, sind ein Garant für schweißtreibende Unterhaltung der Extraklasse. In einer schnellebigen Welt sind Sick Of It All eine internationale Konstante, die sowohl eine loyale wie auch nachwachsende Fangemeinde für sich begeistert.

Terror

„Always The Hard Way!“ Seit unzähligen Jahren gehören Terror zu euren mit Abstand meistgewünschten Bands für unser Festival. In diesem Jahr sind sie nun endlich am Start. Und wohl nur wenige Acts passen so gut zum Festival-Abschluss wie das Hardcore-Schwergewicht aus Los Angeles. Live eine absolute Macht und in Sachen Aggressivität und Stimmung vor und auf der Bühne nur von ganz wenigen Bands des Genres das Wasser zu reichen.

Lions Law

“Play it loud, play it louder...and let these sons of Oi! come and get ya!” Die Franzosen von Lion's Law sind seit 2013 eine zentrale und absolut dominierende Kraft der europäischen Streetpunk-Szene. Ein hymnischer Mix aus klassischem Oi!, Streetpunk und Hardcore. Harte Songs, welche lauthals mitgesungen, Fäuste in die Luft fliegen und Punkfans jeglicher Richtung enthusiastisch abgehen lassen werden.

Wisdom In Chains

Mit Wisdom in Chains rutscht noch eine Band ins Line Up, welche durch die Wand bricht…und das ohne anzuklopfen. Eine (vor allem Live!) explosive Mischung aus den Grundzutaten Oldschool-Hardcore, Metal, Oi! und Punkrock. Ohne prollig zu wirken kombinieren sie gekonnt schnelle Riffknaller mit punkigen Melodien und Gang-Vocals. Ein absolut mitreisendes Brett!

Buster Shuffle

Man muss sie einfach mögen. Mit ihrer Mischung aus Madness und Toy Dolls setzen die Londoner von Buster Shuffle zwar keine neuen Maßstäbe, zaubern jedoch jedem Hörer anhand ihrer endlosen Hits zwischen Ska, Pop und Mod-Rock ein breites Lächeln aufs Gesicht. Die Band um Frontmann und Pianist Jethro Baker gilt schon lange nicht mehr als Geheimtipp, sondern mauserte sich zur zuverlässigen Partykapelle und einer verlässlichen Hausnummer in Sachen Ska.

Grade 2

Die Engländer von Grade 2 vermischen gekonnt britische Mod-Einflüsse mit melodischen Streetpunk und schaffen tanzbare Punkmusik mit Attitüde und ganz viel Herz. Lange als Geheimtipp gehandelt sind die Jungs nun bei Hellcat Records unter Vertrag und beweisen ein extrem gutes Händchen für eingängige Hits, durch welche sich ihre schweißtreibenden Live-Shows auzeichnen.

Kotzreiz

Tatort Berlin/Friedrichshain: Oktober 2007 gründet sich aus drei gegenüber der Gesellschaft unmotivierten Individuen die Formation KOTZREIZ. Das Asseltrio besteht aus Kotze: Gitarre, Gesang, Reiz: Trommeln, Gesang und Büchse: Bass & Führerschein. 2008 hatte sich dann genug Rotze zusammengetragen um sich der harten live Kritik der Punks zu stellen. Prüfung grade so bestanden! Etliche Konzerte in versifften Löchern dieser Republik folgten. Minimalistisch aber mit Humor gibt es „ufta ufta“ Deutschpunk auf die Nuss mit Texten die dem Punker aus der Seele sprechen. Karies. Fußball. Dosenbier. Stumpf ist Trumpf. Dafür aber 100% ehrlich und mit Spaß bei der Sache. Kein Gedudel. Kein Geschnörkel.

Normahl

„Punk ist keine Religion….. …Punk ist seinen eigenen Weg zu gehen.“ An ihren Songtext halten sich die Jungs von Normahl - einer der dienstältesten Punkbands im Land - nun schon seit über 40 Jahren: laut, schnell, angriffslustig, energiegeladen bringen sie ihre Songs auf die Bühne. Fast wie im letzten Jahrtausend, als sie im alten Bedford Blitz durch Deutschland tourten, für schmale Gage mit Gratisübernachtung in besetzten Häusern die einschlägigen Klubs von Zürich bis Hamburg zum Kollabieren brachten. Fast – den Sound haben sie perfektioniert, mit Normahl steht heute eine echte Rockband auf der Bühne, die jeden Song sauber auf den Punkt bringt. Sänger Lars Besa schöpft dabei aus ihrem Riesenrepertoire (Harte Nächte, Geh wie ein Tiger, Darum bleib ich Punk, Blumen im Müll, Fraggles – um nur einige der legendären Nummern zu nennen), und hüpft dabei mühelos zwei Stunden vor dem Mikro. Gitarrist Mick Scheuerle lässt seine reichhaltigen Riffs makellos aus den Fingern perlen, Drummer Raimund Skobowsky, gerne barfuß und in kurzen Hosen, ist mit den Trommelstöcken um keine Finesse verlegen und sorgt durchgehend für zwingenden Rhythmus, der jüngste Neuzugang am Bass, Christian Polzer, lässt seine Saiten dazu kongenial schwingen. Kurzum: die Mannen von Normahl gehen auch heute noch auf Tournee, weil sie Spaß daran haben, weil sie Songs spielen, die an Relevanz nichts verloren haben, weil Punk ist, seinen eignen Weg zu gehen.

Turbo AC's

Anfang der 1990er haben sich die Turbo ACs in den schäbigen Gassen New York Cities gegründet. Es folgten zahlreiche EPs und Samplerbeiträge auf verschiedenen Labels ehe sie 1996 mit ihrem Debütalbum „Damnation Overdrive“, das auf dem New Yorker Plattenlabel Blackout! Records erschien, vor allem in Europa große Wellen schlugen. Mit der unverwechselbaren Stimme von Frontmann Kevin Cole und Elementen eines Dick Dale, Ramones, Misfits und Motörhead sind sie als die Lieblingsband so mancher RocknRoll-Fans gekürt worden.

Erection

Von der schnapsgeschwängerten Idee einer feministischen Band mit maximalem Spaß-Gewinn hin zu einem Powerhouse mit Weltmacht- Ambitionen. Julia Melzer ist nicht umsonst eine der hochgehandeltsten Sängerinnen im Punkrock-Bereich. Von unzähligen Auftritten und Touren unter anderem in UK und dort auf dem weltweit größten Punkrock Festival dem Rebellion bis hinzu Auftritten mit bekannten Bands wie WIZO uvm. Immer in Bewegung, immer angriffslustig und fordernd, und dabei erhaben über alle Klischees, die so manch eine/r haben mag, trifft Julia immer den richtigen Ton, um Ihre Message unters Publikum zu bringen. Flankiert wird Julia zum einen von Gitarristen Schtiefn. Der Multinstrumentalist seit langem kein Unbekannter mehr in der Punkrock-Szene. Auf der anderen Seite malträtiert Tino Pustet a.k.a. Tino mit dem Großen Dino die dicken Saiten seines Basses. Der extrovertierte und gerne in Netzhemd und Leoparden-Look gekleidete Bühnen-Feger sorgt seit Band-Aufnahme immer wieder für das nötige Quäntchen Chaos und beste Unterhaltung. Im Hintergrund ackern nicht einer, sondern zwei Schlagzeuger: Team Hei-Di! Andi Strasser und Heinz Lehmann können sich sehr gut leiden und teilen sich live und im Studio den Posten hinter den Trommeln.

Lulu und die Einhornfarm

Lulu und die Einhronfarm - kurz, präzise und effizient. Thematisch singt Lulu von mal mehr und mal weniger Selfcare, Erlebnissen mit der Pozilei, der Sammlung ungefragter Dickpics auf ihrem neuen iPhone und ihrer Liebe zu Tauben. Alltagsgeschichten, liebevoll und ehrlich auf den Punkt gebracht. Die Einhornfarm unterstützt sie dabei mit einer Mischung aus roughen 80s-Punk und poppigem Garagesound. Mal hart, mal fluffig - wie ein Bärchen. Alles klärchen?

Pestpocken

Pestpocken stehen über seit 25 Jahren für authentischen, politischen Punkrock mit geballten Fäusten und flammenden Herzen. Die Band aus Gießen Asozial reißt bei explosiven Shows jede Bühne ab von Festival-Stage bis Squat-Keller und von Frankfurt bis Moskau. Treibender Hardcore-Punk trifft hier auf eine wütende weibliche Stimme, energiegeladenen männlichen Gesang und hymnische Chöre. Ihre musikalischen und idealistischen Wurzel haben Pestpocken im Deutschpunk der früher 80er Jahre.

Lobsterbomb

Mit einer Mischung aus selbst reflektierten Texten und extrovertierten lauten Klängen, die von Indie-Rock bis Post-Punk reichen, bringen Lobsterbomb einen Wirbelsturm aus Lärm und Farbe auf die Bühne.

Heckspoiler

Beschrieben als wilde Mischung aus Queens of the Stone Age und Bilderbuch, lässt bereits die Bandbreite der Band erkennen. Hier wird keineswegs kopiert, nein – hier werden Genregrenzen mühelos gesprengt. Durch die Limitierung auf lediglich zwei Instrumente (Bass und Schlagzeug) und zwei Sänger, wird hier mit scheinbar einfachsten Mitteln, das Maximum an Power generiert. Straight from the heart – Refrains verschmelzen mit kompromissloser Härte und Dramatik. Die unbändige Präsenz der beiden Musiker wird bestmöglich eingefangen.

Negative Frame

Negative Frame aus London passen wie die Faus auf’s Auge zu unserer Zeltbühne. Mukke, die eine energiegeladene Stimmung erschafft, welche unser Zelt wahrscheinlich nach nur wenigen Minuten aus den Angeln hebt.

Suck

Man muss Suck einfach live erlebt haben. Irgendwo zwischen 70er-Jahre Punk und Proto-Metal feuern die Kasseler mit einer unfassbaren Energie einen powervollen Hit nach dem anderen ins Publikum. Freunde eingängiger Melodien und stonigen Riffs werden definitiv eine Menge Spaß haben. Freut euch drauf!

Swoon

Aggressive Vocals und melodisch harte Instrumentals - das Leipziger Hardcore 4-Piece Swoon überzeugt seit 2016 mit Texten über Weltschmerz und Umbrüchen zwischen zornig wilden und melancholisch wütenden Riffs.

Melmacs

The Melmacs spielen feinsten PowerPop-Punk mit ZackZack-Gitarren, ZippZipp-Keyboard, PowPow-Drums und Kawumm-Bass bis das Fett brennt: Ein gar mächtiges Potpourri, das euch supersüß, superfies und supersonnig in den Rücken fällt und blitzartig euren Schmalz aus den Ohren zutscht. Bitte Sturzhelm und Hausschuhe nicht vergessen und herzlich willkommen auf dem Planeten Melmac!

Amen 81

Straight, wütend, politisch. Die Nürnberger Amen 81 sind seit über 20 Jahren eine sichere Bank in Sachen eingängigem und energischem Hardcore-Punk. Unverwechselbar mixen sie dem Hörer einen wütenden Cocktail aus derbem Hardcore und Crust mit kritischen politischen Texten. Stets direkt und mit dem Fuß auf dem Gas werden ihre intelligenten Songs so im Wechselgesang der klassischen Bandbesetzung vorgetragen. Wir freuen uns ganz besonders die fränkischen Urgesteine zu einem ihrer seltenen Festivalauftritte auf unserer Bühne begrüßen zu dürfen.

Minus Youth

Minus Youth aus dem Stuttgarter Kessel setzen alles daran, vor Energie zu sprühen. Die Band klatscht euch Hardcore mit Groove, Härte und ordentlich Flow um die Ohren.